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FAQ Laminatboden

Sie haben Fragen zu wineo Bodenbeläge? Wir antworten Ihnen!

  • Wann ist ein Estrich verlegereif?

    Der Estrich muss planeben, tragfähig und dauerhaft trocken sein. Die maximale Höhentoleranz gemäß DIN 18202 von 3 mm pro Laufmeter darf nicht überschritten werden. Der Restfeuchtewert darf bei Zementestrich 2,0 CM % und bei Anhydridestrich 0,5 CM % nicht übersteigen. Bei einer Fußbodenheizung reduziert sich der Wert bei Zementestrich auf 1,8 CM % und bei Anhydridestich auf 0,3 CM %

  • Was ist ein DPL Laminatfußboden?

    DPL steht für „direct pressed laminate“ und bedeutet, dass in einem Arbeitsgang die Trägerplatte (HDF) unter hohem Druck und Hitze mit dem Overlay, der Dekorschicht und dem Gegenzug verschmolzen/verpresst wird. Das Overlay bildet die oberste Schutzschicht und erhält durch das eingesetzte Pressblech die individuell auf das Dekor abgestimmte Struktur. Das Dekorpapier verleiht dem Laminatboden sein Aussehen. Die Trägerplatte dient der Stabilität und zur Aufnahme der entsprechenden Verbindungsprofile. Der Gegenzug dient der Formstabilität der einzelnen Elemente.

  • Warum muss eine Dampfbremse verwendet werden?

    Bei verlegereifen mineralischen Untergründen wie Estrich oder Beton kann bei ungünstigen klimatischen Bedingungen Feuchtigkeit aufsteigen, welche Quellungen im Fugenbereich hervorruft. Eine Dampfbremse schützt die Trägerplatte vor aufsteigender Feuchtigkeit aus dem Untergrund. Die Dampfbremse, üblicherweise eine 2 mm Polyethylen-Folie, wird unterhalb der Trittschalldämmung auf den Untergrund 20 cm überlappend verlegt und an den Wänden wannenartig hochgezogen.

  • Kann man Laminatfußböden auf Fußbodenheizung verlegen?

    Laminatfußböden (7-8 mm) zeichnen sich durch einen günstigen Wärmedurchlass-Widerstand von ≤ 0,06 (m²K)W aus und
    ermöglichen einen wirtschaftlichen Betrieb einer Warmwasser-Fußbodenheizung. Die Dämmunterlage muss auf das System  
    abgestimmt sein, der Wärmedurchlass-Widerstand sollte 0,02 (m²K)W nicht übersteigen. Die Oberflächentemperatur des verlegten Laminatfußbodens darf dauerhaft 27 Grad Celsius nicht übersteigen. Eine Elektro-Fußbodenheizung muss regelbar sein und wie eine Warmwasser-Fußbodenheizung langsam auf- und abheizen, die Oberflächentemperatur sollte auch hier die 27 Grad Celsius nicht übersteigen.
     

    Mehr Informationen finden Sie auf unserer Informationsseite: Laminatboden auf Fußbodenheizung

  • Gibt es für einen Laminatfußboden eine vorgeschrieben Verlegerichtung?

    Eine zwingend vorgeschriebene Verlegerichtung gibt es nicht, allerdings kann sie das optische Größenverhältnis des
    Raumbildes beeinflussen, deshalb empfehlen wir die Verlegerichtung zum Lichteinfall.

  • Muss eine Unterlagsmatte verwendet werden?

    Eine Unterlagsmatte bildet die Schnittstellen zum Untergrund und übernimmt wichtige Funktionen, wie z. B.  den Ausgleich punktueller Unebenheiten. Sie schützen das gesamte System bei der täglichen  Beanspruchung und vor aufsteigender Feuchtigkeit, ausserdem reduzieren sie den Geh- und Trittschall.

  • Gibt es bei Laminat schädliche Formaldehydemissionen?

    Laminatfußböden weisen einen Holzwerkstoff als Träger auf und enthalten wie jedes natürliche Holzprodukt Formaldehyd. Die mögliche Emissionsmenge bei Laminatfußböden beträgt 0,03 ppm. Dieser Wert liegt unter dem gesetzlichen Grenzwert E1 von 0,1 ppm und unterschreitet auch die Anforderungen von  0,05 ppm des "Blauen Engel" und gilt daher praktisch als ,, schadstofffrei"

  • Woraus besteht ein Laminatfußboden?

    Ein Laminatfußboden weist eine hochdichte Holzfaserplatte als Träger auf und besteht zu ca. 90 % aus Holzfasern, die mit einem umweltfreundlichen Leimharz ca. 10 % verklebt und hoch verdichtet werden. Die Dekorseite besteht aus 2-3 Lagen Funktionspapieren, die mit einem Melaminharz imprägniert sind. Zu Formstabilität der Paneele wird auf der Rückseite ein Gegenzug-Papier aufgebracht. Den genauen Produktaufbau eines Laminatbodens können Sie hier nachlesen.

  • Ist ein Laminatfußboden Allergiker geeignet?

    Laminatfußböden werden ohne Pestizide, chlororganische Verbindungen und schädliche Schwermetalle hergestellt. Durch das Melaminharz-Overlay ist die Oberfläche geschlossen und bietet Hausstaubmilben und Mikroorganismen nur einen geringen Nährboden. Ein Laminatfußboden ist auf Grund der geschlossenen Oberfläche und seiner guten Reinigungs- und Pflegeeigenschaft für Allergiker gut geeignet.

  • Was bedeutet FSC®

    Produkte, die das FSC® - Warenzeichen (FSC-C134277) tragen, garantieren dass das verwendete Holz aus zertifizierten Wäldern gewonnen wird. Die Zertifizierung erfolgt nach den Vorgaben des Forest Stewardship Council®, welches eine verantwortungsvolle nachhaltige Waldwirtschaft fördert und auf Non-Profit-Basis arbeitet.

  • Was bedeutet UPEC?

    Die UPEC-Klassifizierung für Fußbodenbeläge gilt in Frankreich und stellt eine gebrauchs- und funktionsbezogene Einstufung dar. Die UPEC-Klassifizierung wird vom CSTB (Center Scientifique et Technique du Bâtiment, Wissenschaftliches und technisches Zentrum für Bauwesen) in Paris vorgenommen und wird für besonders intensiv begangene Räumlichkeiten genutzt. Je größer der Zahlenwert der Indices , desto höher ist die Belastbarkeit. Die vier Buchstaben UPEC bezeichnen:
    U: Trittbedingte Abnutzung
    P: Eindruckspuren durch Möbel und sonstige Einrichtungen
    E: Verhalten gegenüber Wasser
    C: Verhalten gegenüber Chemikalien
    Sowohl die Räumlichkeiten als auch die Bodenbeläge werden UPEC klassifiziert, der Bodenbelag sollte daher mindestens der
    UPEC-Klassifizierung der Räumlichkeit entsprechen.