FAQ Designboden und Vinylboden

Häufig gestellte Fragen zu Designboden und Vinylboden. Wir liefern die passende Antworten!

  • Muss ich die Unterlagsmatte SilentComfort in jedem Fall verwenden?

    Eine Unterlage für einen Designboden zum Klicken muss in jedem Fall druckstabil sein, da der Untergrund immer hart und fest sein muss.

    Wir empfehlen die Verwendung der Unterlagsmatte silentCOMFORT aus dem Haus wineo.
    Diese Unterlagsmatte bietet Ihnen folgende Vorteile:
    > Überbrückung von geringen Unebenheiten des Untergrundes
    > Reduzierung der Tritt- und Gehschallgeräusche
    > Maximierung des Anti-Rutsch-Effektes, z. B. bei Shop-in-Shop Flächen, Sonderverkaufsflächen etc.
    > Minimierung von Begehgeräuschen durch möglichen Restschmutz auf dem Untergrund
    > Erhöhung des Begehkomforts
    > Verbesserung der Verlegeeigenschaften
    > Schutz vor Wechselwirkungen mit vorhandenen Untergründen
    > Druckstabil bis bis zu 44 t/m² (~ 440 kPa)

    Wir empfehlen den Einsatz von silentCOMFORT bei der Verlegung auf:
    > Laminat, Parkett, Holzfertigteilestriche und andere Holzwerkstoffe
    > ebenen Steinböden, keramischen Fliesen, Marmor, Feinsteinzeug (Fugenvoraussetzung: < 5mm Breite / <2 mm Tiefe und Höhenversatz von Fliese zu Fliese max. 1 mm)
    > PVC-Belägen
    > alte und neue Estriche

    Weitere Information erhalten sie im Hinweisblatt des MMFA, TM 1 Unterlagsmaterialien unter mehrschichtig modularen Fußbodenbelägen (MMF).

  • Ist der Designboden zum Klicken Feuchtraumgeeignet?

    Ja. Es sollte in jedem Fall ein entsprechender Wandabschluss hergestellt werden. Dies kann beispielsweise durch eine Sockelleiste mit Gummilippe geschehen oder durch Verfugen mit Silikon unter Verwendung einer Vorfüllschnur.

  • Wie viel Restfeuchte darf der Untergrund haben?

    Untergründe müssen generell dauerhaft trocken sein. Hier gelten die empfohlenen Restfeuchten der DIN 18365.
    Zementestrich: unbeheizt:  < 2,0 CM % beheizt: < 1,8 CM %
    Anhydritestrich: unbeheizt:  < 0,5 CM % beheizt: < 0,3 CM %
    Magnesiaestrich: 3 – 12 %, je nach Anteile der organischen Bestandteile

    Mehr Details zum Thema Untergrund erfahren Sie in unserem Video, welches Sie sich hier ansehen können.

  • Was sollte in einer Arztpraxis beachtet werden?

    In einer Arztpraxis wird mit Desinfektionsmitteln gearbeitet. Dies kann bei Designbelägen zur Fleckenbildung führen. Gegebenenfalls sollte der Designboden mit einer zusätzlichen PUR-Schicht versehen werden.

  • Was sollte in einem Friseursalon beachtet werden?

    In einem Friseursalon wird mit haarfärbenden Mitteln gearbeitet. Dies kann bei einem Designboden zu Verfärbungen führen. Gegebenenfalls sollte der Designboden mit einer zusätzlichen PUR-Schicht versehen werden.

  • Was sollte in einem Autohaus beachtet werden?

    In einem Autohaus besteht die Gefahr von Wechselwirkungen zwischen Bodenbelag und Autoreifen. Gegebenenfalls sollte der Designboden mit einer zusätzlichen PUR-Schicht versehen werden.

  • Kann ich Designboden zum Klicken ohne Unterbrechungen verlegen?

    Nein. Flächen bis 150 m² können in einem Stück verlegt werden. In Türen empfehlen wir in jedem Fall zu trennen. Raumflächen, die durch Pfeiler, Trennwände, Türdurchgänge oder Ähnlichem unterbrochen werden, sollten durch das Setzen von Bewegungsfugen von mind. 5mm auf Höhe der Bauteile getrennt werden. Für weitere Informationen wenden sie sich bitte an die Verlegehotline.

  • Kann ich auf einen textilen Belag verlegen?

    Grundsätzlich sind textile Untergründe nicht für die Verlegung von Designböden zum Klicken geeignet. Designböden zum Klicken benötigen einen harten feste Untergrund.

  • Kann ich die Randfuge mit Silikon verfüllen?

    Bei einer schwimmenden Verlegung kann auf eine Randfuge nicht verzichtet werden. Die Randfuge gibt dem verwendeten Bodenbelag Raum für sein natürliches Wachs- und Schrumpfverhalten. Ist die Randfuge beipielsweise mit Silikon, Kabeln usw. verfüllt, ist der Bodenbelag in seinem Ausdehnungsverhalten eingeschränkt und kann dauerhaft geschädigt werden.

    Wir empfehlen Ihnen die Verwendung unserer PE-Rundschnur (wineo Zubehör Art.-Nr. 20080300). Diese können sie in die Randfuge einlegen und oberhalb der Rundschnur versiegeln. Sie dichten dann mit einer sogenannten Zweiflankenhaftung ab und der Bodenbelag ist in seinem Wachs- und Schrumpfverhalten nicht eingeschränkt.

  • Kann ich den Designboden zum Klicken im Wintergarten verlegen?

    In Wintergärten bzw. ähnlichen Räumen mit bodentiefen und großflächigen Überkopfverglasungen ist der Einsatz von Designboden zum Klicken aufgrund von extremen Temperaturschwankungen des Raumklimas als kritisch zu betrachten und bedarf separater Abstimmung und Freigabe durch die windmöller flooring products WFP GmbH. Bitte halten Sie hier Rücksprache mit unser Verlegehotline.

  • Mit welchen Reinigungsmitteln darf ich einen Designboden reinigen?

    Unsere Designböden sind werkseitig mit einem strapazierfähigen Oberflächenschutz ausgestattet. Verwenden Sie bitte ausschließlich einen geeigneten, für PU-vergütete Bodenbeläge freigegebenen Reiniger. Wenden Sie sich entweder an Ihren Händler oder kontaktieren Sie unsere Verlegehotline.

  • Was kann ich gegen Eindrücke tun?

    Generell sind Resteindrücke durch statische Lasten (Möbel etc.) bei elastischen Bodenbelägen nicht auszuschließen. Die Eindruckintensität ist abhängig von der Auflagefläche, Gewicht und Dauer der Belastung. In der Regel stellen sich Eindrücke, abhängig vom Belastungszeitraum, weitestgehend zurück. Wir empfehlen bei großen statischen Lasten Lastverteilerplatten einzusetzen.

    Die Prüfung des Eindruckverhaltens erfolgt nach EN 433 und dient zur Ermittlung des Verhaltens von Bodenbelägen während und nach der Belastung durch einen zylindrischen Stempel mit kreisrunder Grundfläche. Bei dieser Prüfung wird ein Stahlzylinder mit 1 cm² Fläche auf den Bodenbelag aufgesetzt und für 150 Minuten mit ca. 50 kg belastet. Danach lässt man dem Bodenbelag eine Erholungszeit von 150 Minuten und bestimmt anschließend den verbleibenden Resteindruck. Mit dieser Prüfung soll simuliert werden, welchen bleibenden Eindruck ein schweres Möbelstück (z.B. Schreibtisch, Pflegebett, Stühle etc.) im Bodenbelag hinterlässt.

  • Was bedeutet das A+-Siegel?

    Mit dem A+Siegel werden besonders emissionsarme Produkte gekennzeichnet. Seit dem 1. Januar 2012 müssen alle Bauprodukte sowie Einrichtungs- und Ausstattungsmaterialien, die neu auf den französischen Markt kommen, hinsichtlich ihrer Emission klassifiziert und durch das neue französische Label A+ gekennzeichnet werden. Dies besagt der Beschluss des französischen Ministeriums für Ökologie, nachhaltige Entwicklung, Verkehrswirtschaft und Wohnungswesen. Für Produkte, die vor dem 1. Januar 2012 bereits auf dem französischen Markt verfügbar waren, gilt die Emissionsklassifizierungs- und Kennzeichnungspflicht ab dem 01.09.2013. Dies bedeutet, dass auch deutsche Produkte, die in Frankreich verkauft werden, mit diesem Label zusätzlich gekennzeichnet werden müssen.

  • Was bedeutet Anti-Static?

    Es wird die erhöhte statische Aufladung von Personen, unter normalen klimatischen Bedingungen, beim Begehen des Bodenbelags vermieden. Antistatische Bodenbeläge erzeugen bei +23° Grad und 25% relativer Luftfeuchtigkeit eine Aufladungsspannung < 2kV.

  • Was bedeuten die Beanspruchungsklassen?

    Qualitätskategorie nach der Norm DIN EN ISO 10874 , die den Einsatzbereich eines Bodenbelags kennzeichnet. Man unterteilt zwischen "Wohnen", "Gewerblich" und "Industriell" bei mäßiger, normaler und starker Nutzung. Anhand von Bildsymbolen werden die Klassen auf der Produktverpackung angegeben.
    Die Nutzungsklassen 21, 22 und 23 werden also ausschließlich Bodenbelägen zugeordnet, die für den Privatbereich geeignet sind. In den Klassen 31 bis 34 werden Bodenbeläge eingestuft, die auch in gewerblichen Bereichen eingesetzt werden können. Bodenbeläge die im Industriebereich verlegt werden und intensiven bzw. extremen Beanspruchungen ausgesetzt werden dürfen, bekommen die Kassen 41 bis 43 zugeordnet.

    Die Nutzungsklasse setzt sich aus zwei Ziffern zusammen. Die erste der beiden Ziffern steht dabei für den Bereich, für den der Boden geeignet ist. Der private Bereich wird mit der Ziffer 2, der gewerbliche/öffentliche mit der Ziffer 3 bezeichnet. Für den industriellen Bereich und dessen hohe Beanspruchung steht die Ziffer 4. Die nächste Einstufung (also die zweite Ziffer) bezieht sich auf die Haltbarkeit. Schließlich benötigt man einen robusteren Untergrund, wenn regelmäßig viele Menschen darüber laufen, wie in einem Kaufhaus. So steht die zweite Ziffer für die Benutzungsintensität: 1 für „gering“, 2 für „normal“ und 3 für „stark“ und 4 für „sehr stark“.

  • Wie UV-Beständig sind wineo-Bodenebeläge?

    Hinweis auf das Verhalten eines Bodenbelags gegenüber Lichteinwirkung. "Stufe 6 nach Blauskala" besagt, daß der Boden seine Farbechtheit auch bei intensiver Sonneneinstrahlung weitgehend behält. Gemäß dem Prüfverfahren nach EN ISO 105-B02  werden Laminatböden und elastische Bodenbeläge in punkto Lichtechtheit geprüft und erzielen hier ausgezeichnete Ergebnisse. Für den Alltag bedeutet dies: Laminatböden und elastische Bodenbeläge wie die wineo Designböden und PURLINE Bioboden sind sehr lichtecht und bleichen über lange Zeiträume kaum aus.

    Trotz hoher Lichtechtheitsstufe können Farbveränderungen/Ausbleichungen bei intensiver Sonneneinstrahlung nicht ausgeschlossen werden. Dies gilt für alle elastischen, textilen und Holzbodenbeläge.

  • Was ist PVC?

     PVC-Bodenbeläge (PVC=Polyvinylchlorid ist ein thermoplastischer Kunststoff) und werden als elastische Bodenbeläge oder Vinylbodenbeläge bezeichnet.  Die Art von Bodenbelag wird unter Wärmeeinwirkung weich (formbar) und erstarrt nach dem Abkühlen wieder. Je nach Nutzungs- bzw. Verwendungszeck werden PVC-Beläge im Kalander-, Streich- oder Pressverfahren hergestellt. Mehrere dünne Folien werden durch Wärme und Druck miteinander  zu einem fertigen Bodenbelag verbunden. Anschließend folgt das Tempern, um Material- und Produktionsspannungen abzubauen. Danach werden die Slaps, je nach Design, in Fliesen oder Plankenformate gestanzt.

  • Was bedeutet Wärmedurchlasswiderstand?

    Der Wärmedurchlasswiderstand R bezeichnet den Widerstand, den ein Bodenbelag einem genau definierten Wärmestrom (Fußbodenheizung) entgegensetzt. Die Maßeinheit der Wärmedurchgangswiderstände ist m²K/W. Laut DIN EN 12667 in Kombination mit einer Fußbodenheizung darf der Wärmedurchlasswiderstand 0,15m²K/W nicht übersteigen. 

  • Was bedeutet Nutzschicht?

    Die von oben sichtbare Begehschicht eines Bodenbelags wird als Nutzschicht bezeichnet. Da die Nutzschicht dem direkten Verschleiß ausgesetzt ist, muss sie vielfältigen Anforderungen gerecht werden. Zudem sind die wechselseitigen Einflüsse einzelner Konstruktionselemente so komplex, dass auf genormte technologische Prüfungen zurückgegriffen werden muss. Nur dann kann eine abgesicherte Aussage beispielsweise über die Strapazierfähigkeit und über zusätzliche Eigenschaften wie die Eignung für die Beanspruchung durch Bürostühle erfolgen.

  • Was ist eine Klickverbindung?

    Eine Klickverbindung ist eine formschlüssige Verbindung mehrerer Elemente zu einem Gesamtverbund. Laminatfußböden und Designböden zum Klicken werden in der Regel ""schwimmend"" verlegt, d. h. der Boden wird anders als z.B. Teppichboden nicht mit dem Untergrund verklebt. Mit Hilfe von Nut und Feder werden die einzelnen Paneele ineinander geklickt.

    Nut und Feder sind seitlich angefräste Profilkonstruktion, die das Ineinanderschieben der einzelnen Paneele ermöglichten. Die Klickverbindung von Nut und Feder sorgt für eine stabile Bodenkonstruktion und schützt den Boden vor dem Eindringen von Feuchtigkeit. Beim Verlegen bitte unbedingt die  wineo Verlegeanleitungen beachten!

  • Was ist Gehschall?

    Gehschall ist der durch das Begehen eines Fußbodens entstehende Schall, der im selben Raum wahrgenommen werden kann.

  • Was ist eine Synchronprägung?

    Designs mit Synchronprägung wirken ganz besonders authentisch, da die Oberflächenstruktur synchron zur Holzmaserung verläuft. Die Ausprägung von Ästen und Verläufen verleiht dem Boden eine einzigartige Originalität.